Die Herstellung

Die Blätter sind aus reinem Leinenpapier, ein damals zur Papierherstellung verwendetes Rohmaterial. Das Buch ist frei gestaltet worden, die Seiten sind nicht nummeriert und die geometrischen Figuren sind auf Bildtafeln abgebildet. Zum Schreiben wurde eine stark mit Gallussäure angereicherte Tinte verwendet. Die alten Stempel bezeugen die Aufnahme des Buchs zwischen 1836 und1851 in das Register der Stadtbibliothek.

Bei der Restaurierung wurden die abgeschnittenen Teile von einundvierzig Blättern (auf der Höhe der Rahmenlinien des Textes) mit Leinenpapier (9 Gramm) verstärkt. Die stark säurehaltige Tinte hatte ein Oxidieren des Papiers bewirkt.